Das Banjoree Organisations-Team 2017

Das Banjoree-Team

Andreas Benkhofer, Dortmund

1968 ein Banjo und Pete Seegers Schule “How to play the 5-string banjo” gekauft, später Musikstudium, 1. Staatsarbeit 1977 mit dem Thema "Volksliedtraditionen in den Southern Appalachian Mountains". In der Bluegrass Band "Stringtime" und in der Akustik-Instrumentalband "VIER MINUS" Gitarre und Banjo gespielt. Mehrere Reisen in die USA, darunter ein Sabbatjahr in Kanada und USA. 2005 das "BANJOREE" mit Veit Döhler aus der Taufe gehoben und seitdem gemeinsam mit ihm organisiert.

Rainer Schwarz, Kiel

Mitte der 70er Jahre brach er den Versuch erfolglos ab, Banjo zu spielen wie Luke Kelly, Pete Seeger und Derroll Adams. Über 30 Jahre später hat er sein Banjo wieder hervorgeholt und übt seither unter Zuhilfenahme aktueller Medien Melodic Clawhammer Banjo. Unlängst fand er seine alte Kopie von „John Burke’s Book Of Old Time Fiddle Tunes For Banjo“ (publ. 1968) wieder und hat sich daraus einige wunderbare Tunes erarbeitet. Er spielt Anglo-Concertina und Handharmonika in der norddeutschen Folkgruppe“ hans dans“ und tritt auch in verschiedenen kleineren Formationen und solo auf.

Uwe Peper, Hamburg

In den ’70ern kam er über seinen Bruder, Freunde, den Soldatensendern BFBS und AFN mit Folk- und Country-Music in Berührung. 1975 hat er dann die Strange Creek Singers (mit Mike Seeger und Lamar Grier am Banjo) und Bill Monroe live gesehen und gehört. Da war klar: „Ein Banjo mit fünf Saiten muß her, und wenn ich nur ein Stück lerne.“ Mit dem Pete Seeger Lehrbuch ging es los. Up-Picking und Clawhammer war der Anfang, aber Drei-Finger-Scruggs-Picking schien dann doch überschaubarer. Seit 1980 hat er dann in den norddeutschen Bluegrass-Bands „Woodpicker“, „Red Hot Grass“, „Snake Riders“ und „The High Road“ mitgespielt, gelegentlich auch mit den „Ramshackle Shack Ramblers“. Außerdem unterstützt er die Bluegrass- und Slow-Jam-Session in Hamburg. Innerhalb der letzten Jahre hat er ein paar Banjos gebaut und stellt Block Rims her.

Gunther Baganz, Hamburg

2001 hat er beim Tanz- und Folk-Festival in Rudolstadt zum ersten Mal ein Bluegrass-Banjo live gesehen und gedacht: "Das ist unmöglich. Niemand kann so schnell spielen." Sieben Jahre später hat er auf der Suche nach einer neuen Gitarre ein 5-String-Banjo angespielt und gedacht: "4 Saiten, offenes G – das ist doch das einfachste Instrument der Welt." Also gekauft, geübt und festgestellt: Es ist nicht so einfach, aber immerhin möglich.
In der Zwischenzeit hat er in der Hamburger Band "Two Dollar Bills" gepickt und spielt inzwischen – beeindruckt von der jungen Bluegrass- und Old-Time-Szene – auch etwas Clawhammer.